Statkraft u. Anumar schließen langfristigen Stromabnahmevertrag für Bayerns größten Solarpark

07.07.2020

Das Ingolstädter Solarunternehmen Anumar und Statkraft, Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energien haben einen langfristigen Stromabnahmevertrag über 50 MWp für den Solarpark Schornhof bei Ingolstadt in Bayern geschlossen.

Düsseldorf/Ingolstadt, 7. Juli 2020 – Der Bau des Solarparks hat bereits begonnen. Der erste Solarstrom wird voraussichtlich im Oktober 2020 über ein eigens errichtetes Umspannwerk direkt in das Hochspannungsnetz eingespeist. Die Fertigstellung des Solarparks Schornhof ist für das erste Quartal 2021 geplant. Mit den jährlich rund 55 GWh erzeugtem Strom aus dem Stromabnahmevertrag (PPA) können mehr als 13.000 Haushalte mit nachhaltig erzeugtem Strom versorgt werden. Über die Gesamtlaufzeit des PPAs von elf Jahren werden rund 600 GWh Solarstrom erzeugt werden. Teil des Gesamtpakets zwischen den Vertragsparteien ist auch ein kurzfristiger Direktvermarktungsvertrag für den 30 MWp Anteil des Parks, der Zuschläge innerhalb der EEG-Förderung bekommen hat.

Der Vertrag mit Anumar stärkt Statkrafts Rolle als führender Anbieter von PPAs und treibt die Energiewende weiter voran. „Statkraft bleibt auch während der schwierigen Corona-Zeit ein verlässlicher und flexibler Partner für erneuerbare Energien. Statkraft unterstützt mit der Vergabe von PPAs die langfristige Finanzierung und damit den Bau von neuen Anlagen. Das gibt Entwicklern und Betreibern von Solarparks Planungssicherheit und hilft, Projekte auch außerhalb der EEG-Förderung zu realisieren“, sagt Patrick Koch, Leiter der Origination-Abteilung bei Statkraft in Deutschland. 

„Der Solarpark Schornhof wird das größte zusammenhängende Solarkraftwerk Bayerns, das mit Hilfe einer Kombination aus PPAs und EEG-Förderung realisiert und betrieben wird“, sagt Andreas Klier, Geschäftsführer der Anumar GmbH. Das bayerische Leuchtturmprojekt trägt dazu bei, die energiepolitischen Ziele Bayerns zu erfüllen, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2025 auf 70 Prozent zu erhöhen und die regionale Wertschöpfung zu steigern.

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