Ausblick 2017

Neues EEG – Neue Projekte

20.12.2016

Mit dem neuen Jahr tritt auch das novellierte Erneuerbare Energiengesetz (EEG) in Kraft. Insbesondere folgende Neuerungen bieten den Anlagenbetreibern attraktive Chancen:

Mieterstrommodell
Bisher musste zwischen dem Anlagenbetreiber und dem Stromverbraucher zur Minimierung der EEG-Umlage Personenidentität bestehen. Nach neuem Recht können nun Vermieter ihren Mietern die Nutzung des Solarstroms ermöglichen. In der Regel senken diese die Stromkosten der Mieter; gleichzeitig besteht die Möglichkeit eine höhere Vergütung im Vergleich zur Vermarktung nach EEG zu erzielen.

EU-Ausschreibung
Um das deutsche EEG nach EU-Recht weiter fortführen zu können, werden ab nächstem Jahr Projekte europaweit ausgeschrieben. Konkret bedeutet dies, dass Projekte im Ausland – bei entsprechendem Zuschlag – die Einspeisevergütung von der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Bereits 2016 hat es eine Pilotausschreibung mit Dänemark gegeben. In Zukunft sollen sukzessiv weitere Länder hinzukommen.

Privilegierung für 750 kWp Projekte
Für Projekte mit einer Leistung bis zu 750 kWp ist zukünftig keine Ausschreibung mehr notwendig. Der Vorteil: Die EEG Vergütung ist ca. 30% höher als die Vergütungen im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens. Daher liegt ein wesentlicher Focus von Anumar in den kommenden Jahren bei der Entwicklung und Realisierung dieser Projekte. Voraussetzung ist, dass die Flächen an Schienenwege oder Autobahnen liegen oder es sich um Konversionsflächen handelt.

Inzwischen entwickelt Anumar Projekte mit einem Volumen von über 10 MW. Die Unterzeichnung von weiteren Pachtverträge mit der gleichen Leistung wird in den kommenden zwei Monaten erwartet.

Insbesondere in Kombination mit dem Investitionsabzugsbetrag profitieren die Investoren mehrfach.

Informieren Sie sich bereits jetzt über die nächsten Vorhaben.

2016