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Unternehmen investieren vermehrt in PPA's

Nach Einführung des 100.000-Dächer-PV-Programms und dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (kurz EEG) im Jahr 1999 und der damit garantierten Einspeisevergütung boomte die Solarbranche. Die Leistung des Nettozubaus im Jahr 2012 betrug über 8 GW und erreichte somit seinen Peak.

Fragwürdige Reformen des EEG führten zu einem Einbruch des Zubaus. So lag die Installation von neuen PV Anlagen im Jahr 2015 nur noch bei 1,3 GW. Günstige Modulpreise, niedrige Zinsen und das stärker werdende Bewusstsein für den Klimaschutz führten zu einer Erholung des Marktes, sodass der Zubau im Jahr 2018 auf 2,9 GW gestiegen ist. Im Mai 2020 folgte nun auch die Abschaffung des 52-Gigawatt-Solardeckels.

Da inzwischen die Stromgestehungskosten unterhalb von modernen Kohlekraftwerken liegen, lassen sich Solarkraftwerke auch außerhalb der gesetzlichen Vergütung realisieren, wie der Solarpark Schornhof zeigt. Bei dieser Photovoltaikanlage wird der gewonnene Strom zum großen Teil via Stromlieferverträge an Dritte veräußert.

Aus diesem Grund ist der Solarmarkt Deutschland sehr positiv zu bewerten. Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen an einer erfolgreichen Energiewende zu wirken.